Julianne Moore gehört zu den gefragtesten US-amerikanischen Schauspielerinnen. Nach ihrem Studium an der Boston University for the Performing Arts war sie in Off-Broadway-Produktionen zu sehen. Nach ersten Rollen und einem Auftritt in SHORT CUTS (1993) von Robert Altman hatte Julianne Moore ihren Durchbruch im Film BOOGIE NIGHTS (1997) von Paul Thomas Anderson, für den sie eine Oscar®- und eine Golden Globe-Nominierung als Beste Nebendarstellerin erhielt.

Sie war in THE BIG LEBOWSKI (1998) von Ethan und Joel Coen zu sehen und erhielt für ihre Rolle in DAS ENDE EINER AFFÄRE (1999) von Neil Jordan erneut eine Oscar®-Nominierung. Mit MAGNOLIA (1999) folgte ein weiterer Paul Thomas Anderson Film. Für ihre Rollen in DEM HIMMEL SO NAH (2002) von Todd Haynes und THE HOURS (2002) von Stephen Daldry erhielt Julianne Moore gleich zwei Oscar®-Nominierungen in einem Jahr, als Beste Hauptdarstellerin und Beste Nebendarstellerin. Sie war auch auf Theaterbühnen und am Broadway zu sehen. Ihre Darstellung in A SINGLE MAN (2009) von Tom Ford brachte Julianne Moore eine weitere Golden Globe-Nominierung.

Der mit vier Oscar®-Nominierungen ausgezeichnete Film THE KIDS ARE ALL RIGHT (2010) von Lisa Cholodenko führte zu einer weiteren Golden Globe-Nominierung für Julianne Moore. 2011 war sie in der Komödie CRAZY, STUPID, LOVE von Glenn Ficarra und John Requa zu sehen. Für ihre Rolle im Fernsehfilm GAME CHANGE (2012) von Jay Roach erhielt sie den Emmy als Beste Hauptdarstellerin. Im Film DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE, von den Produzenten von THE KIDS ARE ALL RIGHT, ist Julianne Moore als Rock-Ikone Susanna zu sehen.

Filmographie (Auswahl):
1993 SHORT CUTS, Regie: Robert Altman
1994 VANYA ON 42ND STREET, Regie: Louis Malle
1995 NINE MONTHS, Regie: Chris Columbus
1995 SAFE, Regie: Todd Haynes
1997 JURASSIC PARK, Regie: Steven Spielberg
1997 BOOGIE NIGHTS, Regie: Paul Thomas Anderson
1998 THE BIG LEBOWSKI, Regie: Ethan und Joel Coen
1998 PSYCHO, Regie: Gus Van Sant
1999 EIN PERFEKTER EHEMANN, Regie: Oliver Parker
1999 COOKIE’S FORTUNE, Regie: Robert Altman
1999 MAGNOLIA, Regie: Paul Thomas Anderson
1999 DAS ENDE EINER AFFÄRE, Regie: Neil Jordan
2001 HANNIBAL, Regie: Ridley Scott
2001 SCHIFFSMELDUNGEN, Regie: Lasse Hallström
2002 DEM HIMMEL SO NAH, Regie: Todd Haynes
2002 THE HOURS, Regie: Stephen Daldry
2004 LAWS OF ATTRACTION, Regie: Peter Howitt
2006 CHILDREN OF MEN, Regie: Alfonso Cuaron
2007 I’M NOT THERE, Regie: Todd Haynes
2008 BLINDNESS, Regie: Fernando Meirelles
2009 A SINGLE MAN, Regie: Tom Ford
2009 CHLOE, Regie: Atom Egoyan
2010 THE KIDS ARE ALL RIGHT, Regie: Lisa Cholodenko
2011 CRAZY, STUPID, LOVE, Regie: Glenn Ficarra und John Requa
2012 GAME CHANGE, Regie: Jay Roach
2012 DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE, Regie: David Siegel und Scott McGehee

Der Schwede Alexander Skarsgård begann seine Karriere mit acht Jahren und wirkte bereits in zahlreichen schwedischen Filmen mit. Er studierte Schauspiel an der Leeds Metropolitan University in England und am Marymount Manhattan College in New York.

Nach seinem Studium wurde er mit zahlreichen schwedischen Produktionen zum Star in seiner Heimat. Nach einer Rolle in ZOOLANDER (2001) von Ben Stiller folgten Theaterproduktionen wie WHO’S AFRAID OF VIRGINIA WOOLF? (2002) und BLOODY WEDDING (2002). Alexander Skarsgård war außerdem 2003 Koregisseur des preisgekrönten Kurzfilms ATT DÖDA ETT BARN (TO KILL A CHILD), der beim Tribeca Film Festival in New York und beim Cannes Film Festival gezeigt wurde. Seine Rolle in der amerikanischen Serie GENERATION KILL (2008) begeisterte Kritiker und Publikum gleichermaßen. Alexander Skarsgård spielte auch in der amerikanischen Erfolgsserie TRUE BLOOD (seit 2008).

Es folgten Rollen in 13 (2010) von Gela Babluani und STRAW DOGS (2011) von Rod Lurie. 2011 war er im preisgekrönten Drama MELANCHOLIA von Lars von Trier zu sehen und 2012 in DISCONNECT von Henry Alex Rubin und BATTLESHIP von Peter Berg. In DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE ist Alexander Skarsgård als Barkeeper Lincoln zu sehen.

Filmographie (Auswahl):
2001 ZOOLANDER, Regie: Ben Stiller
2008 GENERATION KILL, Serie
Seit 2008 TRUE BLOOD, Serie
2010 13, Regie: Gela Babluani
2011 STRAW DOGS, Regie: Rod Lurie
2011 MELANCHOLIA, Regie: Lars von Trier
2012 BATTLESHIP, Regie: Peter Berg
2012 DISCONNECT, Regie: Henry Alex Rubin
2012 DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE, Regie: David Siegel und Scott McGehee

Schon früh stellte sich heraus, dass Onata Aprile ein besonderes Mädchen ist. Als ihre Mutter sie zum Vorsprechen mitnahm, war sie sofort interessiert am Schauspielen. Mit knapp vier Jahren hatte Onata Aprile ihren ersten öffentlichen Auftritt in HELLO PETULA!, einer Web-Serie, die ihre Mutter, die Schauspiellehrerin Valentine Aprile, für Onata entwickelt hatte.

Kurz darauf spielte Onata Aprile in der TV-Serie LAW & ORDER (2010), in THE HISTORY OF FUTURE FOLK (2012) von John Mitchell und Jeremy Kipp Walker und YELLOW (2012) von Nick Cassavetes. In DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE ist Onata Aprile als Maisie zu sehen.

Filmographie (Auswahl):
2010 LAW & ORDER, Serie
2012 THE HISTORY OF FUTURE FOLK, Regie: John Mitchell und Jeremy Kipp Walker
2012 YELLOW, Regie: Nick Cassavetes
2012 DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE, Regie: David Siegel und Scott McGehee

Die Newcomerin Joanna Vanderham erhielt nach dem Abschluss ihres Schauspielstudiums die weibliche Hauptrolle in der britischen TV-Serie THE RUNAWAY (2011). Sie spielte weitere Rollen in den TV-Serien YOUNG JAMES HERRIOT (2011), ABOVE SUSPICION: SILENT SCREAM (2012) und in der BBC-Serie THE PARADISE (2012). In ihrem Kinodebüt DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE ist Joanna Vanderham als Margo zu sehen.

Filmographie (Auswahl):
2011 THE RUNAWAY, Regie: David Richards
2011 YOUNG JAMES HERRIOT, Regie: Michael Keillor
2012 ABOVE SUSPICION: SILENT SCREAM, Regie: Catherine Morshead
2012 THE PARADISE, Serie
2012 DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE, Regie: David Siegel und Scott McGehee

Steve Coogan wurde in Manchester geboren und studierte Schauspiel an der Manchester Polytechnic School of Theatre. Der Komiker gewann 1992 den Perrier-Award für seine Show STEVE COOGAN IN CHARACTER WITH JOHN THOMPSON (1992), in der er den Charakter Paul Calf ins Leben rief.

Er entwickelte den Charakter als Autor und Schauspieler in THE PAUL CALF VIDEO DIARIES (1993) weiter und wurde dafür mit dem BAFTA-Award ausgezeichnet. Während Steve Coogan beim Radio arbeitete, schuf er den Charakter Alan Partridge, den er auch in der TV-Show KNOWING ME, KNOWING YOU (1994) präsentierte und für den er mehrere Auszeichnungen bei den British Comedy Awards erhielt.

Neben seiner Komikerkarriere war Steve Coogan auch in zahlreichen Filmen zu sehen, wie 24 HOUR PARTY PEOPLE (2002) von Michael Winterbottom, COFFEE AND CIGARETTES (2003) von Jim Jarmusch und MARIE ANTOINETTE (2006) von Sofia Coppola. Für seine Darstellung in Michael Winterbottoms THE TRIP (2010) gewann Steve Coogan einen weiteren BAFTA-Award. In DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE ist Steve Coogan als Beale zu sehen.

Filmographie (Auswahl):
2002 24 HOUR PARTY PEOPLE, Regie: Michael Winterbottom
2003 COFFEE AND CIGARETTES, Regie: Jim Jarmusch
2004 IN 80 TAGEN UM DIE WELT, Regie: Frank Coraci
2006 MARIE ANTOINETTE, Regie: Sofia Coppola
2006 NACHTS IM MUSEUM, Regie: Shawn Levy
2010 THE TRIP, Regie: Michael Winterbottom
2011 OUR IDIOT BROTHER, Regie: Jesse Peretz
2012 RUBY SPARKS, Regie: Jonathan Dayton und Valerie Faris
2012 DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE, Regie: David Siegel und Scott McGehee

David Siegel wurde in Brooklyn, New York, geboren und verbrachte seine Jugend in Südkalifornien. Er studierte zunächst Architektur an der University of California in Berkeley und machte einen weiteren Abschluss in Fotografie und Malerei an der Rhode Island School of Design. Er lebt und arbeitet in New York City.

Scott McGehee ist in Orange County in Kalifornien aufgewachsen. Er studierte Englisch an der Columbia University und Filmtheorie sowie Japanische Filmgeschichte am Rhetorik-Institut der University of California in Berkeley. Er lebt und arbeitet in New York City.

David Siegel und Scott McGehee begannen 1990 in San Francisco, zusammen Kurzfilme zu drehen. Seitdem haben sie ausschließlich im Team als Filmemacher zusammengearbeitet. Sie haben bisher fünf Spielfilme als Regie-Duo gedreht. SUTURE (1994), ihr von den Kritikern gefeiertes Spielfilmdebüt, stellt Genre-Erwartungen spielerisch auf den Kopf. 2001 folgte THE DEEP END, ein preisgekrönter Thriller und eine Adaption des Romans „The Blank Wall“ von Elizabeth Sanxay Holding von 1947. Ihr Film BEE SEASON, nach dem Drehbuch von Naomi Foner, hatte seinen Kinostart 2005. 2009 folgte UNCERTAINTY, eine improvisierte Erkundung von Chancen und Entscheidungen. Ihre Filme liefen unter anderem auf den Filmfestivals in Telluride, Toronto, Sundance und Cannes und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Filmographie (Auswahl):
1994 SUTURE
2001 THE DEEP END
2005 BEE SEASON
2009 UNCERTAINTY
2012 DAS GLÜCK DER GROSSEN DINGE